Erstes Teambuilding-Wochenende der Laufgruppe am Spitzingsee: Mission trockene Seeumrundung
Neun Mitglieder der Laufgruppe des SV Schwindegg machten sich bei hochsommerlichen Temperaturen zum ersten gemeinsamen Teambuilding-Wochenende auf den Weg ins BLSV Sportcamp am Spitzingsee. Das Ziel war klar definiert: gemeinsam aktiv sein, den Teamgeist stärken und herausfinden, ob man einen See wirklich umrunden kann, ohne einzukehren.
Spoiler: Man kann — wir wollten nur nicht.
Nach der Anreise am Freitag wurde zunächst gemeinsam zu Abend gegessen, bevor die erste Seeumrundung in Angriff genommen wurde. Hochmotiviert startete die Gruppe — und stellte schon bald fest, dass Teambuilding auch bedeutet, gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Zum Beispiel die, in der Alten Wurzhütte einzukehren. Der erste Versuch, den See ohne Pause zu umrunden, wurde damit offiziell vertagt.
Am Samstag zeigten immerhin vier der neun Teilnehmer echten Läufer-Ehrgeiz und drehten bereits vor dem Frühstück eine Laufrunde. Die übrigen fünf übernahmen in dieser Zeit wichtige Regenerationsaufgaben.
Nach dem Frühstück stand die Wanderung auf den Roßkopf an. Der Weg war stellenweise sehr steil und wenig Beschattet – kurz gesagt: wunderschön, aber anstrengend.
Die erste Rettung kam in Form des Grünsees. Einige nutzten die Gelegenheit für eine spontane Abkühlung und wagten den Sprung ins Wasser. Danach wurde in der urigen Griaseealm eingekehrt — schließlich müssen verlorene Elektrolyte ersetzt werden. Später folgte ein weiterer Stopp in der Jagahütt’n an der Bergstation der Stümpflingbahn.
Vier besonders Mutige entschieden sich anschließend für die Abfahrt mit den Mountaincarts und düsten den Berg hinunter. Der Rest trat den Rückweg klassisch zu Fuß an.
Zurück am Spitzingsee war Baden angesagt. Nach einem gemütlichen Abendessen startete dann Versuch Nummer zwei, den See komplett zu umrunden. Das Ergebnis? Wieder gescheitert. Erneut machte eine Einkehr einen Strich durch die sportliche Statistik. Man könnte fast meinen, das sei Absicht gewesen.
Am Sonntag schaffte es nur noch eine Teilnehmerin zur morgendlichen Laufrunde und sicherte sich damit inoffiziell den Titel „Lauffleißigste des Wochenendes“. Die übrigen setzten weiterhin auf konsequente Regeneration. Nach dem Frühstück ging es für alle zum Spitzingsee zum Baden und Paddeln mit dem SUP.
Zum Abschluss ging es ins Cafe Kameter — auf Empfehlung des Sportcamp-Verwalters. Dort wartete ein Kaiserschmarrn, der alle Erwartungen übertraf. Diese Empfehlung geben wir gerne weiter: Wer am Spitzingsee unterwegs ist und guten Kaiserschmarrn sucht, wird dort sehr glücklich.
Danach trat die Gruppe die Heimreise nach Schwindegg an.
Das Fazit fiel einstimmig aus: ein rundum gelungenes Wochenende mit viel Bewegung, viel Lachen und viel Gemeinschaft.
Die Wiederholung ist bereits beschlossene Sache. Beim nächsten Mal schaffen wir die Seeumrundung vielleicht sogar ohne Einkehr.
Text: Eva








